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repo-publish-check

Nutzerneutrale Prüfung von Repositories vor einer Veröffentlichung oder bei einer erneuten öffentlichen Prüfung. Kontrolliert Privacy, Geheimnisse, Lizenzen, Drittinhalte, Dokumentation und Freigabestatus, ohne die Veröffentlichung selbst vorzunehmen.

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Repo Publish Check

Zweck

Prüfe ein Repository vor der ersten Veröffentlichung oder bei einer späteren Nachprüfung. Ein negatives Ergebnis ist zulässig. Ändere die Sichtbarkeit erst, wenn der Repository-Eigentümer das ausdrücklich freigegeben hat.

Der Skill erstellt keine Rechtsgutachten. Bei einer rechtlich sensiblen Domäne oder einem unklaren Einzelfall wird der öffentliche Skill law-checker hinzugezogen. Eine professionelle Rechtsberatung ersetzt auch dieser nicht.

Datenschutz für Prüfberichte

Prüfberichte und Risikobewertungen werden nicht in das geprüfte Repository committet. Lege sie in einem vom Projekt getrennten, privaten Prüfbereich ab oder verwende einen gitignorierten Ordner wie <private-review-dir>. Öffentlich werden nur die notwendigen Korrekturen, zum Beispiel eine Lizenzangabe, ein Datenschutzhinweis oder eine präzisere Beschreibung.

Prüfablauf

  1. Veröffentlichungsumfang festlegen

    • Prüfe den tatsächlich getrackten Baum mit git ls-files.
    • Schließe interne Notizen, Berichte, Testdaten, lokale Konfigurationen und Sperrdateien aus.
    • Prüfe .gitignore und Paket-Allowlisten vor dem Commit.
    • Bei Skill-Bibliotheken (SKILL*.md-Dateien vorhanden): jede Frontmatter muss als YAML parsen. Falls testing/skill_frontmatter_gate.py im Repo existiert, ausführen (--fix quotet mechanisch nach, ohne den Wortlaut zu ändern); sonst stichprobenartig mit yaml.safe_load prüfen.
  2. Privacy- und Secret-Scan

    • Suche im Arbeitsbaum UND in der gesamten erreichbaren Git-Historie (git log -p --all) nach E-Mail-Adressen, Zugangsdaten, Tokens, privaten Schlüsseln, lokalen Benutzerpfaden (C:\Users\<name>, _Local_DEV, OneDrive, CREDENTIALS) und personenbezogenen Daten.
    • Suchmuster zwingend aus einer Datei (grep -f) laden, nie als fehleranfällige Inline-Strings; vorab eine Positivkontrolle mit einem Testpfad durchführen.
    • Klassifiziere jeden Fund als beabsichtigt, zu entfernen oder als dokumentiertes Restrisiko.
    • Bereinige problematische historische Inhalte vor einer Veröffentlichung: Ein Historienfund wird NIE durch einen simplen Bereinigungs-Commit gelöst, sondern erfordert History-Rewrite (git filter-repo) oder Neuanlage/Nutzerfreigabe.
  3. Lizenz und Herkunft

    • Eine passende LICENSE-Datei muss vorhanden sein.
    • Dokumentiere, ob die Lizenz Code, Prompts, Dokumentation und Medien abdeckt.
    • Inventarisiere Drittbestandteile und übernommene Inhalte mit ihrer Herkunft und Lizenz.
    • Veröffentliche fremde Bestandteile nur, wenn die Lizenz und die kuratorische Veröffentlichungsentscheidung dies erlauben.
  4. Zweck und sensible Domänen

    • Beschreibe klar, was das Projekt leistet und was nicht.
    • Bei Recht, Gesundheit, Finanzen, Sicherheit oder personenbezogenen Daten: dokumentiere Grenzen, Datenflüsse und ausgeschlossene Einsätze.
    • Hole bei Rechtsfragen über law-checker eine aktuelle Ersteinschätzung ein.
  5. Datenschutz und Cloud-Nutzung

    • Minimiere verarbeitete Daten.
    • Weise auf externe Dienste und Cloud-Verarbeitung hin.
    • Fordere Nutzer auf, keine vertraulichen Falldaten in öffentliche Issues oder Diskussionen einzustellen.
  6. KI- und Produkthinweise

    • Dokumentiere bei KI-Bezug Zweckbestimmung, Anbieterrolle, wesentliche Grenzen und relevante Transparenzhinweise.
    • Behaupte keine Zulassung, Zertifizierung oder Prüfqualität, die nicht belegt ist.
  7. Name, Banner und Außendarstellung

    • Prüfe Slug- und Paketnamen sowie mögliche Markenüberschneidungen.
    • Eine normale Web- oder Plattform-Suche ersetzt keine amtliche Markenrecherche.
    • README, Beschreibung und Badges müssen den tatsächlichen Funktionsumfang wiedergeben.
    • Pflicht-Banner-Prüfung vor Umschaltung auf public:
      • Prüfe, ob bereits ein Banner existiert (assets/banner* oder Root banner.*) und im README.md eingebunden ist.
      • Fehlt das Banner: zwingende Generierung VOR der Veröffentlichung!
      • Generierungsweg: Antigravity / Gemini (generate_image oder agy CLI — Standardregel: Banner/Artwork an agy; Default), Ersatzweg: Codex.
      • Ablage unter assets/banner.png (bzw. banner.svg); Datei-Existenz und -Größe direkt auf der Festplatte verifizieren (nicht allein auf die Erfolgsmeldung des Modells verlassen).
      • Banner im README.md oben (zentriert) einbinden.
  8. Abschluss und Sichtprüfung

    • Banner, Logo und Webansichten (wie Repo-Startseite oder Org-Profil) dem Nutzer aktiv zur Sichtprüfung öffnen (Invoke-Item bzw. Start-Process msedge), nicht nur verlinkt im Bericht hinterlassen.
    • Dokumentiere Funde, Korrekturen, offene Risiken und ein Ampelergebnis im privaten Prüfbericht.
    • Verifiziere den finalen Commit erneut.
    • Hole die ausdrückliche Freigabe des Repository-Eigentümers ein.
    • Erst danach darf ein separater, autorisierter Schritt die Sichtbarkeit auf public ändern (gh repo edit <org>/<repo> --visibility public).

Beispiel- und Evidenzdaten (Telefonnummern, Transkripte, IDs) [C 2026-09-05]

Feldversuchs- und Testbelege sind der häufigste Weg, auf dem echte Daten in ein öffentliches Repository geraten — nicht Zugangsdaten. Prüfen, in Code, Tests, Fixtures, Doku und der erreichbaren Git-History:

  • Telefonnummern: Nur standardisiert reservierte Drama-/Fiktivbereiche des jeweiligen Landes (DE: Bundesnetzagentur-Reservierungen; kein plausibler Mobilfunk- oder Festnetzblock). Regex-Scan mit Positivkontrolle (eine eingespielte Beispielnummer muss der Scan finden), sonst ist ein Negativbefund wertlos. Maskierte Formen (+49 17x XXXX, +491 ••• •) sind zulässig.
  • Transkripte und Gesprächsauszüge: nur als klar markierte synthetische Reproduktionen; keine Roh-Transkripte, keine Namen, keine exakten Zeitstempel, keine Nummernfragmente.
  • Anbieter-IDs: keine Run-/Call-/Order-IDs (32-Hex-Muster), keine Dashboard-Links.
  • History: War so etwas jemals committet, reicht ein Bereinigungs-Commit nicht — Rewrite (git filter-repo) plus Support-Purge der dangling Objekte; alte Commit-URLs danach live auf 404 prüfen. Ergebnis ohne Werte berichten (Datei, Zeile, Zähler).

Ergebnisstufen wie beim Zugangsdaten-Scan: blockiert (echter Fund) · ansehen (verdächtig, evtl. Beispiel) · sauber. Lehrfall: CALL-E 2026-08-24/25 (Maintainer-Review erzwang drei History-Rewrites).

Pflichtschritte nach der Umschaltung auf public

Sobald die Sichtbarkeit eines Repositories auf public gestellt wurde (gh repo edit <org>/<repo> --visibility public), sind folgende Pflichtschritte abzuarbeiten:

  1. Banner-Vollständigkeit im finalen Release/Commit verifizieren:

    • Prüfe auf GitHub, dass das Banner im README korrekt lädt (kein 404, Branch-/Asset-Pfad erreichbar).
  2. Org-Profil-README aktualisieren (Banner + Verzeichniseintrag):

    • Jedes neu veröffentlichte Repo mit Banner muss auf der Organisations-Profilseite (<org>/.github/profile/README.md und profile/README_de.md) gelistet werden.
    • Mechanische Prüfung über das Org-Profil-Gate:
      python testing/org_profile_gate.py --org <org>
      
    • Fehlt der Eintrag, generiert das Skript ein passendes HTML/Markdown-Snippet. Dieses in die Banner-Galerie der passenden Kategorie (z. B. Fachanwendungen, Module, Orchestrierung) einfügen und das Repo in die zugehörige Tabelle der Profil-READMEs aufnehmen.
    • Anpassung per Branch und Pull Request gegen <org>/.github einreichen (siehe hierzu auch github-repo-care Schritt 14).
  3. Eigenen Stern setzen:

    • Nach der Veröffentlichung für jedes eigene öffentliche Repo prüfen, ob der Account selbst schon einen Stern vergeben hat, und diesen setzen (z. B. via .GITHUBBOT run.py --self-star --repo <org>/<name> oder gh api). Details siehe github-repo-care Schritt 14.

Nachprüfung bereits öffentlicher Repositories

Prüfe mindestens Privacy und Geheimnisse, Lizenzabdeckung, Drittinhalte, Disclaimer und Außendarstellung. Kritische Funde in der Historie werden sofort an den Repository-Eigentümer gemeldet und nicht stillschweigend überschrieben.

Eine Organisation kann eine eigene private Warteschlange und Berichtsablage führen. Diese gehören nicht in den öffentlichen Skill. Überfällige Nachprüfungen können nach Risiko, Sichtbarkeit und Alter des letzten privaten Prüfberichts priorisiert werden.

Ergebnisformat

# Veröffentlichungsprüfung — <Repository>
- Stand: <Commit>
- Modus: vor Veröffentlichung | Nachprüfung
- Privacy/Secrets: grün | gelb | rot
- Lizenz/Drittinhalte: grün | gelb | rot
- Dokumentation/Außendarstellung: grün | gelb | rot
- Korrekturen: <Liste>
- Offene Risiken: <Liste>
- Freigabe: ausstehend | erteilt

Grenzen

  • Der Skill veröffentlicht nichts selbst.
  • Er ersetzt keine Rechtsberatung oder amtliche Markenrecherche.
  • Ein grüner Quellcode-Scan beweist nicht, dass frühere öffentliche Kopien, Paket-Registries oder Caches bereinigt sind.

Changelog

Details siehe CHANGELOG.md.

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