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folder-organization

Ordner und Dateiablagen semantisch aufräumen: lokale Regeln und vorhandene Taxonomie erkennen, Dateien inhaltlich zuordnen, zusammengehörige Sets erhalten, klare Vorgänger-/Nachfolgerreihen und Logs archivieren, gemischte gültige und überholte Inhalte per Cut-and-Clue trennen und Löschkandidaten reversibel in einen Prüf-Papierkorb legen. Nutze diesen Skill bei „Ordner aufräumen“, „Dateien sinnvoll einsortieren“, „alte Versionen archivieren“, „Logdateien bereinigen“, „veraltete und gültige Inhalte trennen“ oder wenn beim Aufräumen Geheimnisdateien beziehungsweise Geheimnisse in einer Cloud-Ablage auffallen. Er funktioniert anbieter- und nutzerneutral allein; erkannte kompatible Module oder Dateidienste werden nur als optionale Beschleuniger genutzt. Für bereits vollständig definierte wiederkehrende Sammelregeln stattdessen eine regelbasierte Datei-Automation, für den Umbau einer ganzen Projektarchitektur einen Pipeline-/Projekt-Optimizer verwenden.

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포함된 파일(11)

  • SKILL.md13.4 KB
  • banner.png125.0 KB
  • config.json2.8 KB
  • references/cut-and-clue.md4.1 KB
  • references/heuristics.md5.5 KB
  • references/secrets-policy.en.md3.9 KB
  • references/secrets-policy.md4.9 KB
  • scripts/export_portable.py3.0 KB
  • scripts/folder_organization.py25.3 KB
  • SKILL.en.md11.3 KB
  • tests/test_folder_organization.py11.6 KB

SKILL.md(원문)

설치하기 전에 에이전트에게 전달되는 지시 내용을 확인할 수 있습니다.

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Folder Organization

Ziel und Grenze

Erzeuge eine nachvollziehbare Ablage, in der jede Änderung durch lokale Regeln, Inhalt, Dateibeziehungen oder eine ausdrückliche Nutzerentscheidung begründet ist. Der Skill ist ein semantisches Ordnungsprotokoll, kein zweites Dateiverschiebeprogramm und keine Pflichtbindung an einen Anbieter.

Eine Bestandsaufnahme oder Prüfung bleibt read-only. Ein ausdrücklicher Auftrag wie „räume diesen Ordner auf“ autorisiert sichere, reversible Verschiebungen innerhalb des genannten Bereichs, sofern keine ungelöste Mehrdeutigkeit besteht. Überschreiben, endgültiges Löschen, Verschieben aus dem Bereich, inhaltliches Umschreiben oder Aktivieren einer Dauerautomation braucht eine gesonderte Freigabe.

Standalone-Kern und optionale Seeds

Beginne immer mit dem Standalone-Kern. Er benötigt nur Lesen, Schreiben, Hashing und gewöhnliche Dateioperationen. Für eine reproduzierbare Bestandsaufnahme steht scripts/folder_organization.py bereit; sichere Defaults und Überschreibungen stehen in config.json. Das Skript schreibt standardmäßig nur auf stdout. --out darf ausschließlich eine neue Datei außerhalb des untersuchten Roots anlegen; vorhandene Ziele werden nicht überschrieben. Seine Log- und Versionsfunde sind Suchhinweise mit niedriger Konfidenz, keine Freigabe zum Archivieren.

Die Bibliotheksfassung besitzt erweitertes Katalog-Frontmatter. Falls ein Zielsystem nur portables Basis-Frontmatter (name, description) akzeptiert, erzeugt scripts/export_portable.py eine eigenständige Kopie in einem neuen Zielordner. Der fachliche Ablauf und alle lokalen Ersatzteile bleiben darin vollständig erhalten.

Entdecke danach Fähigkeiten, nicht Markennamen. Eine vorhandene Integration darf den Kern verbessern, aber weder Bedeutung noch Berechtigung verändern:

Benötigte FähigkeitStandalone-ErsatzOptionaler erkannter Seed/Adapter
Inventar, Hashes, Planmitgeliefertes Python-Skript oder native DateisucheFolderHome-Planung/Receipts
Dokumentinhalt/OCRvorhandener lokaler Reader; sonst unreadable/reviewdoc-services oder gleichwertiger Extraktor
Cloud-/Lock-sichere Operationennative Operation mit frischem ZustandscheckFileCommander oder provider-eigener Adapter
Wiederkehrende stabile RegelnKonfiguration als Vorschlag ausgebenfile-collect-sort-action oder gleichwertige Automation
Hinweise neu indizierenauffällige CLUE-Marker im TextGardener oder anderer lokaler Indexer

Ellmos-Komponenten sind damit Grounding Seeds: Wenn ihre Fähigkeiten verfügbar und für den Auftrag freigegeben sind, nutze ihre stärkeren Gates. Fehlen sie, führe denselben fachlichen Ablauf heuristisch und mit den Ersatzteilen dieses Skills aus. Keine externe Übertragung nur deshalb, weil ein lokaler Reader fehlt.

Vorgehen

1. Root, Regeln und Modus bestimmen

  • Den kleinsten gemeinsamen Ablageroot wählen; nicht aus Bequemlichkeit einen ganzen Benutzer- oder Cloud-Root scannen.
  • Steuerdateien im Root und aufwärts lesen, etwa AGENTS.md, CLAUDE.md, README.md, START.md, Namensregeln, Register, Manifeste und Locks.
  • Modus festhalten: einmalige semantische Ordnung, Archivpflege, Logpflege, Cut-and-Clue oder Vorbereitung einer wiederkehrenden Regel.
  • Bestehende Zielordner und ihre reale Verwendung sind stärker als eine erfundene Idealtaxonomie.

2. Geheimnis-Policy vor jedem Inhaltszugriff

Vor dem Öffnen oder Hashen Namen gegen secret_policy.protected_name_patterns und die Ausschlüsse in config.json prüfen. Geschützte Dateien wie .env, private Schlüssel oder Credential-Dateien nur über Pfad und Metadaten erfassen; ihr Inhalt darf nicht in Modellkontext, Bericht oder Log gelangen. --hash-all hebt diese Grenze nicht auf. Wird in einer gewöhnlich lesbaren Datei zufällig ein Geheimnissignal erkannt, Inhaltsausgabe stoppen und nur die Signal-ID melden.

Liegt der Fund vermutlich in einem Cloud-/Sync-Root, greift die konfigurierte cloud_action. Standard ist localize-after-approval: lokales Ziel außerhalb aller Sync-Roots und restriktive Berechtigungen belegen, Dry-Run und Freigabe einholen, Datei opak kopieren und intern per Hash prüfen, erst dann die Cloud-Quelle wiederherstellbar ersetzen und einen nicht geheimen Pointer hinterlassen. Ohne gesetztes local_secret_root oder bei gefährdeten Laufzeitreferenzen blockieren.

Die vollständige Transaktion, Pointermodi (control-file, sidecar, placeholder), lokale Pointer-Map, Rotationshinweise und harten Blocker stehen in references/secrets-policy.md. Geheimnisverdächtige Dateien bis zur Policy-Entscheidung aus normaler Sortierung, Archivierung, Cut-and-Clue und Papierkorb nehmen.

3. Bestand und Beziehungen erfassen

Erfasse Pfad, Größe, Änderungszeit, Typ und – soweit verhältnismäßig – SHA-256. Lies bei mehrdeutigen Dokumenten Inhalt oder Metadaten. Unlesbare Binärdateien bleiben ausdrücklich ungeklärt; Dateiname und Endung allein rechtfertigen keine irreversible Aktion.

Behandle zusammengehörige Dateien als Set: Sprachfassungen, Quelle/Export, Markdown/PDF, Dokument/Assets, Daten/Skript/Ergebnis, Anhang/Hauptdatei sowie Vorgänger/Nachfolger. Prüfe vor einer Verschiebung Links, Manifeste, Includes, Codeverweise und Register.

Für die detaillierte Evidenz- und Konfidenzmatrix bei schwierigen Beständen references/heuristics.md lesen.

4. Zielstruktur und Einzelentscheidungen planen

Die Zielstruktur aus Zweck, bestehenden Regeln und tatsächlichen Clustern ableiten. Der Root ist eine Routingfläche, kein Dauerlager. Keine pauschalen Ordner wie _Sonstiges anlegen, wenn der Fund inhaltlich ungeklärt ist; dafür review/ oder eine Entscheidungsliste verwenden.

Jede geplante Änderung enthält mindestens:

FeldInhalt
Quelleexakter relativer Pfad und optional Hash
Ziel/Aktionkeep, move, rename, archive, trash-review, cut-and-clue, review
BegründungRegel, Inhalt, Beziehung oder Versionsbeleg
Konfidenzhoch, mittel oder niedrig
Nebenwirkungbetroffene Links, Sets, Register oder Automation
  • Hoch: explizite lokale Regel, eindeutiger Manifestbezug oder klar belegte Nachfolgereihe.
  • Mittel: starke inhaltliche Passung oder bestehendes Cluster, aber keine explizite Regel.
  • Niedrig: nur Name, Endung, Änderungszeit oder unsichere Ähnlichkeit. Nicht automatisch bewegen.

Vor der Mutation einen vollständigen Dry-Run liefern. Kollisionen, Symlinks, Cloud-Locks, unlesbare Dateien und Ziele außerhalb des Roots blockieren die jeweilige Aktion.

5. Versionen und Logs archivieren

Eine alte Datei nur dann als Vorgänger archivieren, wenn die Reihe durch mehrere Signale belegt ist: Versions-/Datumskennung, interne Versionsangabe, hohe Inhaltsüberlappung, passender Zweck und ein eindeutig gültiger Nachfolger. Änderungszeit allein reicht nicht. Referenzierte Beweisstände und freigegebene Veröffentlichungen bleiben erhalten.

Bei Logs zwischen aktivem Laufzeitlog, Audit-/Beweislog und rotierbarem Verlauf unterscheiden. Aktive oder noch geschriebene Logs nicht bewegen. Alte abgeschlossene Logs nach lokaler Konvention, sonst etwa unter _archive/logs/<jahr>/, mit Hash und Ursprungsort archivieren. Komprimierung ist eine eigene Entscheidung; Archivierung bedeutet nicht automatisch Löschung.

6. Cut-and-Clue anwenden

Enthält eine Datei zugleich gültige und überholte Inhalte, ist blindes Verschieben ebenso falsch wie vollständiges Beibehalten. Dann gültige Inhalte in neue kanonische Datei(en) schneiden und im alten Material sowie gegebenenfalls direkt an der Problemstelle einen maschinenlesbaren Clue zu Status, Grund und Nachfolger hinterlassen. Erst nach Vollständigkeitsprüfung das Original archivieren.

Die Marker, Regeln für [sic], Binärdateien und den Schutz vor Geschichtsverlust stehen in references/cut-and-clue.md. [sic] kennzeichnet einen bewusst zitierten Fehler; für Überholtheit OUTDATED oder SUPERSEDED verwenden.

7. Prüf-Papierkorb statt Löschen

Löschkandidaten innerhalb des Roots in einen Laufordner wie _trash_review/<run-id>/ verschieben. Relative Struktur erhalten und MANIFEST.md oder RESTORE.json mit Quelle, neuem Pfad, Hash, Grund und Zeitpunkt schreiben. Nichts daraus automatisch endgültig löschen. So kann der Nutzer den gesamten Lauf prüfen und später selbst entfernen oder zurückrollen.

Liegt eine überwachte Eingangsablage vor, Papierkorb und Archiv außerhalb ihres Scanbereichs anlegen, damit keine Selbstfütterung entsteht.

8. Ausführen und nachweisen

  • Direkt vor jeder Aktion Quelle, Hash, Ziel und Ziel-Nichtvorhandensein erneut prüfen.
  • Niemals überschreiben; bei Kollision blockieren oder einen ausdrücklich geplanten neuen Namen verwenden.
  • Nach dem Lauf Zielbestand lesen, Hashes vergleichen, alte Pfadnamen in Referenzen suchen und betroffene Register aktualisieren.
  • Nur selbst erzeugte leere Ordner entfernen. Für jede Mutation Rückweg oder Manifest erhalten.
  • CLUE-Markierungen bei vorhandenem lokalen Indexer neu indizieren; ohne Indexer bleiben sie als normaler, auffälliger Text wirksam.

Kurzbeispiele

  • bericht_v1.md und bericht_v2.md: zunächst nur als mögliche Versionsreihe markieren. Erst interne Version, Inhalt und Referenzen entscheiden, ob v1 wirklich archiviert werden darf.
  • konzept.md enthält gültige Regeln und überholte Abschnitte: gültige Substanz vollständig in eine neue kanonische Datei übernehmen, byteidentisches Original sichern und Clues/Sidecar mit Nachfolger anlegen.
  • .env in einem Sync-Root: nicht öffnen oder in den Bericht kopieren. Policy-Plan erzeugen; ohne belegtes local_secret_root, Freigabe und sichere Laufzeitumstellung keine Datei verändern.

Lernen und Automatisierung

Nutzerkorrekturen als Regelkandidaten sammeln, niemals still in Regeln befördern. Erst wenn ein Muster wiederholt bestätigt, konfliktfrei und klar begrenzt ist, daraus eine wiederkehrende Automation vorschlagen. Jede neue oder geänderte Automation braucht erneut Dry-Run und Freigabe.

Abschlussbericht

Zusätzlich zu Bestand, Aktionen, Archiven, Papierkorb, Cut-and-Clue-Nachfolgern und offenen Entscheidungen alle Geheimniskandidaten ausschließlich über Pfad/Signal-ID, ihren Policy-Status, blockierte oder freigegebene Cloud-Auslagerungen, Pointermodus und Readback nennen. Niemals Werte, lokale Geheimnispfade oder sensible Kontextzeilen wiedergeben.

Nenne Ausgangsbestand, ausgeführte und blockierte Aktionen, Archiv- und Papierkorbpfade, Cut-and-Clue-Nachfolger, aktualisierte Referenzen, Hash-/Readback-Ergebnis, offene Entscheidungen und vorgeschlagene wiederkehrende Regeln. Eine Planung ist keine ausgeführte Ordnung.

Verwandte Skills

  • Regelbasierte Datei-Automation: für bereits bekannte, wiederkehrende Quelle-Muster-Ziel-Regeln.
  • Pipeline-/Projekt-Optimizer: für den strukturellen Umbau eines ganzen Projekts oder Stacks.
  • Tidy-up/Maintenance: für Sitzungsabschluss, Registerpflege und temporäre Projektdateien.
  • Folder-Flattening: nur wenn die ausdrücklich gewünschte Transformation das Einebnen ist.

Changelog

1.1.0 (2026-08-24)

  • Konfigurierbare Geheimnis-Policy mit Nicht-Öffnen geschützter Dateinamen, redigierter Zufallserkennung und transaktionaler Cloud-Auslagerung samt lokalem Mapping und nicht geheimem Pointer ergänzt.

1.0.0 (2026-08-24)

  • Anbieter- und nutzerneutraler Erststand mit Standalone-Skript, optionalem Seed-Prinzip, semantischer Sortierung, Versions-/Logarchivierung, Cut-and-Clue und Prüf-Papierkorb.

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